Monika Gaggia

Cellistin

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Monika Gaggia, 1974 in Altötting geboren, begann fünfjährig ihre musikalische Ausbildung und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von zehn Jahren. 1991-1993 besuchte sie die Berufsfachschule für Musik in Altötting, die sie mit ausgezeichneten Erfolg abschloss. Danach begann sie ihr Studium an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Wilfried Tachezi, wo sie neben ihrer solistischen Ausbildung auch pädagogische Kenntnisse erwarb. Sie nahm außerdem die Möglichkeit wahr zwei Semester lang bei Prof. Radu Aldulescu am Conservatoire Européen in Paris Unterricht zu erhalten.

Im Sommer 2001 beendete sie ihre Studien in Salzburg mit Erhalt des Magistra artium. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen bei R. Aldulescu und H. Shapiro teil und erhielt Kammermusikunterricht von Mitgliedern des Hagen-Quartetts und J. Geise.

Monika Gaggia beschäftigte sich ausgiebig mit barocker Aufführungspraxis. 1994-1998 studierte sie Barockcello bei Herwig Tachezi, ebenfalls am Mozarteum in Salzburg. Ihre musikalische Erfahrung stellt sie bei Auftritten in ganz Europa unter Beweis. Höhepunkte waren Engagements beim Catania-Festival für Neue Musik, dem Rheingau-Festival, solistisches Wirken mit dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall und dem Euregio-Jugendorchester, mit dem sie das Cellokonzert von J. Haydn einspielte.

1998 begann Monika Gaggia mit ihrer Unterrichtstätigkeit an den Musikschulen in Bad Reichenhall und Mühldorf. Als Dozentin wirkt sie seit 1999 bei den Projekten des „Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchesters“ mit. Seit 2009 ist sie auch Lehrkraft für Violoncello an der Max-Keller Berufsfachschule für Musik in Altötting und seit Januar 2016 Lehrkraft an der Musikschule in Emertsham.

Den Schwerpunkt ihres musikalischen Wirkens nimmt die Kammermusik ein: zu den regelmäßigen und langjährigen Partnern gehören die Pianisten Isabel von Jakubowski, José-Daniel Martinez und Kristian Aleksic, der Cembalist Michele Gaggia und die Salonmusik „Saitensprünge“. Monika Gaggia ist außerdem Mitglied des Klaviertrios „Trio Tableaux“ und des Celloensembles „Quattro Celli“. Im Bereich der der neuen Musik besteht eine enge Kooperation mit dem Mozarteum Salzburg und Prof. Reinhard Febel.

Im Mittelpunkt der Diskographie steht die Salonmusik: Monika Gaggia initiierte eine Aufnahme der Originalmusik, die auf der Titanic gespielt wurde. Die CD wird unter dem Titel „The original music as played aboard the Titanic“ von dem amerikanischen Label Brisa weltweit vertrieben.

Die CDs „komm zurück“ (2001) und „Plaisir d’amour“ (2007) wurden mit der Salonmusik Saitensprünge eingespielt und präsentieren musikalische Höhepunkte und Raritäten der sogenannten „leichten Musik“, die vornehmlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts komponiert worden sind.

Im Bereich der Orchestermusik sammelte sie bis Juli 2015 als Solocellistin der Bad Reichenhaller Philharmonie wichtige Erfahrungen, um sich ab Herbst 2015 vermehrt dem Unterrichten zu widmen.